Aktuelle Nachrichten zum Versorgungsausgleich

Aufruf zum Jahresbericht des Wehrbeauftragten 2015

von Team Versorgungsausgleich für Soldaten, Polizisten & andere (Kommentare: 11)

Offener Brief Wehrbeauftragter
Zum offener Brief Wehrbeauftragter (Klick auf das Bild)

Liebe Kollegen und Kameraden,

zunächst herzlichen Dank für Ihre Reaktionen auf unsere Anfragen zur „Strategie Versorgungsausgleich 2021“.
Wir erhielten viele Anregungen und Beiträge. Bislang hofften wir auch auf einen positiven Ausgang der Petition zur Gleichstellung der „Struktursoldaten“.

Leider wurde die Entscheidung auf Mitte 2016 verschoben. Kein gutes Omen!
Denn in der letzten Woche traf etwas anderes ein:

Es erschien der Jahresbericht des Wehrbeauftragten 2015!

Versorgungsausgleich?

Kein Problem mehr für den neuen Wehrbeauftragten, Herrn Dr. Bartels!
Neben allen anderen Mißständen der Bundeswehr findet das Thema keinerlei Erwähnung mehr!

Aus der Koalition der Regierungsfraktionen bestellt, bläst der Wehrbeauftragte nicht mehr gegen die Ungerechtigkeit der Abzocke !

KEIN EINZIGER KOMMENTAR!

Der Vorgänger, Herr Königshaus, kämpfte bis zuletzt gegen die Benachteiligung der Berufssoldaten und beklagte die Nichtberücksichtigtung der Struktursoldaten bei der ezielten Besserstellung als „Änderung der Geschäftsbedingungen“!

Auch vom DBwV e.V. kein wirklicher Rückhalt!

In der Agenda 2020+ erfolgt nicht wirklich Unterstützung!

Ehemalige im DBwV e.V. kündigen ihre Mitgliedschaft, Versorgungsausgleichsbetroffene auf Grund ihrer Situation erst recht! Kein Wunder! Wer vertritt sie denn überhaupt?

Unsere bisherigen Aktionen zur Gleichstellung von „Struktursoldaten“, besonders die Petition von Martin Brohl, wurden offensichtlich „politisch“ ausgebremst!

Parole im Parlament durch das Aufschieben der Entscheidung: Zeit gewinnen... NICHT MIT UNS!

Nach den Kontakten mit vielen Betroffenen und nun auch Polizei-, Feuerwehr- und Justizbeamten konnten wir viele weitere Unterstützer gewinnen. Auch ein ehemaliger Richter ist mit dabei!

Der Verband der Soldaten der Bundeswehr e.V., steht uns immer noch zur Seite. Wir danken dem Bundesvorsitzenden OStFw Rudkowski für das tatkräftige Engagement, damit zur Verschlankung ausgeschiedene Berufssoldaten nicht weiter von den Verbesserungen beim Versorgungungsausgleich im Attraktivitätsgesetz ausgegrenzt werden. 

Wir sortieren uns jetzt!

Liebe Betroffene: Wir kämpfen weiter, aber nur mit EURER UNTERSTÜTZUNG!

Bitte Eure/Ihre Kommentare auf

Herzliche Grüße

vom Team Versorgungsausgleich

 

 

Weiter zu den offenen Briefen…

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Einsatzveteran, H.Meißner |

Kameraden!

Über 19,4 Milliarden Euro waren für 2015 im Bundeshaushalt als Überschuss registriert!
Beim Herrn Bundesfinanzminister, ehemals Bundesinnenminister.
Alle ehemaligen lang gedienten Berufssoldaten, und heute im Ruhestand befindlichen Pensionäre aus dem Osten der Republik, bekommen gekürzte Versorgungsbezüge.
Auch alle Polizisten, Feuerwehrleute und viele andere aus dem Osten haben bis heute Versorgungslücken!!!
Jetzt immer noch nach 26 Jahren Deutscher Einheit!
Wann ist endlich Schluss mit diesen Benachteiligungen?
Viele von uns ehemalige waren mehrfache Einsatzsoldaten.
Ich fühle mich vom Deutschen Bundestag zweitklassig behandelt!
Und bin enttäuscht, weil sich hier nicht endlich mal was bewegt!!!
Schafft diese Ungleichbehandlungen endlich ab!!!

MKG
H.Meißner
Stfw a.D.
Einsatzveteran

Kommentar von Martin Brohl |

„Zwischenbericht“

Liebe Mitstreiter,

in der vergangenen Woche hat sich, wie z.T. auch angekündigt, einiges getan.

So fand das besagte Gespräch mit 2 Vertretern aus dem Bundesvorstand des DBwV in Bonn statt. Ich denke wir haben im Sinne der Betroffenen einen guten und konstruktiven Ansatz hinbekommen, den Worten nunmehr auch Taten folgen zu lassen. Erste Maßnahmen wurden bereits vom DBwV in die Tat (!) umgesetzt und auch die Veröffentlichung meines Leserbriefes in der Märzausgabe des Verbandsmagazins wurde fest zugesagt.

Auch der VSB hat das Thema augenblicklich aufgenommen und auf seine Homepage darüber berichtet und dabei wesentliche Teile eines ebenfalls von mir verfassten Leserbriefes veröffentlicht.

Des weiteren habe ich einen weiteren „Leserbrief“ in die bundesdeutsche Medienlandschaft gesendet und dabei 80 Tageszeitungen, Magazine, Radio- und TV-Anstalten um eine Veröffentlichung oder entsprechende Berichterstattung gebeten. Gerade hier bin ich auf eine Reaktion sehr gespannt.

Auch der Wehrbeauftragte hat sich bei mir in Form eines Antwortschreibens gemeldet, in dem er mir sinngemäß versicherte, dass er an den Nachbesserungsforderungen an den Gesetzgeber ohne wenn und aber festhält. Eine Antwort darauf, warum die Thematik nicht in seinem Jahresbericht 2015 aufgegriffen wurde, ist er mir jedoch schuldig geblieben. Dies habe ich zum Anlass genommen, den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages erneut anzuschreiben und ihn auch zu bitten, den mehreren tausend Betroffenen den „vermeintlichen Affront“ öffentlich zu erklären oder zumindest zu erläutern. Auch hier gilt es nun abzuwarten, wie er reagiert.

Packen wir es alle gemeinsam weiter an.

Es grüßt Euch herzlich

Martin Brohl (Hptm a.D.)

Kommentar von Einsatzveteran, H. Meißner |

Kameraden!

Beschwerden, Eingaben, Beschwerden, Eingaben, Beschwerden......weiter schreiben!!!!!

Immer wieder an den Petitionsausschuss, Wehrbeauftragten, Verteidigungsausschuss usw.
Uns bleibt nichts weiter als Beschwerden und Eingaben weiter zu schreiben!
Wir werden betrogen, das ist inzwischen jeden klar! Hartz 4 für 5 Euro rauf, 250,- Euro ab Juli für die BT-Abgeordneten rauf!!! Vor kurzem waren es ja schon mal über zwei mal a 300,-Euro für die Herrschaften BT-Abgeordneten rauf!!! Bei denen geht's immer rauf! Immer nur die eine Richtung!!!
Wir Ostsoldaten haben weiter, seit über 2 Jahrzehnten schon, Versorgungslücken!!!
Im Ruhestand zweitklassisch versorgt! Wir haben leider eine Kanzlerin und eine Regierung die alles in dieser schönen Welt regelt, auch diese schöne Welt immer mit Millionen und Milliarden versorgt, aber an die Deutschen Ur-Einwohner und Leistungsbürger, und Einsatzveteranen Ost, wer denkt an die???

Beschwerden, Eingaben und Beschwerden immer weiter schreiben!!! Jede einzelne Beschwerde, und jede einzelne Eingabe die wir schreiben, schreiben wir zu RECHT!!!
Leider haben wir zu viele Aussenminister in Deutschland, die sich überall in der Welt einmischen! Wann kümmert sich endlich mal ein Innenminister um seine vernachlässigten, und Benachteiligten LANDSLEUTE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wann kümmert sich endlich jemand um seine Deutschen Leistungsbürger/ Einsatzveteranen??????????

MKG
H.Meißner
Stfw a.D.
Einsatzveteran

Kommentar von Martin Brohl |

Zwischenbericht: „Steter Tropfen höhlt den Stein!“

Liebe Mitstreiter, Betroffene (mit Familien) und Interessierte an unserer gemeinsamen Sache!

Wir (und auch ich selbst) fühlen uns durch eure Kommentare und vielfältigen Reaktionen darin bestärkt, dass wir in der uns in der „verbindenden gemeinsamen Sache“ weiter alle Mühe geben, die himmelschreiende und nicht zu akzeptierende Ungerechtigkeit für „Struktursoldaten“ beim Versorgungsausgleich im erlassenen „Artikelgesetz“ auszuräumen.

Die bisherigen Maßnahmen, auch auf dieser Webseite, zeigen erste konkrete Wirkungen, über die ich Euch aus meiner persönlichen Sicht hier kurz berichten möchte.
Die hier veröffentlichten „offenen“ Briefe (an den Wehrbeauftragten und an die FDP in Deutschland) und eine weitere Mail an die im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen (einschließlich an den Verteidigungsausschuss und Petitionsausschuss) zeigen erste Wirkung. Neben einer offiziellen Eingangsbestätigung vom Wehrbeauftragten habe ich auch u.a. Empfangsbestätigungen von der SPD und FDP erhalten.

Die bisher jedoch interessanteste „Wirkung“ ist dabei eine Mail vom Verteidigungsausschuss, der meine per Mail übersendeten Informationen mit den Worten „Ich habe mir erlaubt, diesen an die Obleute und die Arbeitsgruppen der Fraktionen im Verteidigungsausschuss zur Kenntnisnahme weiterzuleiten.“ nicht verstauben lässt. (Hiermit sind wohl meine Mail und weitere von mir zur Verfügung gestellte schriftliche Informationen gemeint.)

Auch der DBwV nimmt sich der uns alle gemeinsam verbindenden Sache (wieder) offensiv und konstruktiv an. (Anmerkung: Ich habe unter anderem einen „knackigen“ Leserbrief an das Verbandsmagazin verfasst, dessen Veröffentlichung noch aussteht, aber recht wahrscheinlich ist). Zusätzlich gibt es am 18.02.2016 ein Gespräch in Bonn mit 2 Mitgliedern aus dem Bundesvorstand (!!!) des DBwV, an dem ich gemeinsam mit einem weiteren Mitstreiter aus unseren Reihen teilnehmen werde. Der Vorschlag und die Einladung hierzu kommt im übrigen aus den DBwV selbst (!!!). Ich denke, das auch die "kritischen Kommentare" auf dieser Webseite mit dazu beigetragen haben.
(Anmerkung hierzu: Ich bin bereit mit jedem zu reden und zusammen zu arbeiten, der uns in der gemeinsamen Sache weiterbringt und/oder sich dazu bereit erklärt.)

Sicher ist es noch viel zu früh, jetzt bereit das Bier kalt zu stellen. Doch gewisse „Signale“ lassen mich den Fortgang in unserer gemeinsamen Sache nicht nur negativ oder pessimistisch sehen (Die Hoffnung stirbt zuletzt.). Es gilt weiterhin alle Kräfte zu mobilisieren, die für unsere gemeinsame Sache dienlich sind frei nach dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“. Je mehr sich der uns alle gemeinsam verbindenden Sache offensiv und konstruktiv annehmen, umso weniger können sich die Entscheidungs- und Mandatsträger erlauben, dies zu ignorieren, denn bald sind wieder Wahlen.

In diesem Sinne

Martin Brohl (Hptm a.D)

Kommentar von Markus K. |

Ihr Engagement für die benachteiligten Soldaten im Versorgungsausgleich verfolge ich schon sehr lange.
Vorab ein Lob, dass Sie bereits einigen Soldaten eine Abhilfe verschaffen konnten.

Als betroffener Struktursoldat kann ich Ihrem „Aufruf zum Jahresbericht des Wehrbeauftragten 2015“ in vollem Umfang beipflichten.

Bisher hoffte ich noch auf Unterstützung von unserem Bundeswehrverband bei der Beseitigung der Benachteiligung. Aber nach dem Beitrag des Landesvorsitzenden West (Seite 56) im aktuellen Verbandsmagazin „Die Bundeswehr“ (02/2016) nach zu urteilen, spielen die um die Verbesserungen im Attraktivitätsgesetz betrogenen Struktursoldaten keine besonders wichtige Rolle mehr für den Verband.

Ich fühle mich als Bauernopfer und nicht mehr vertreten von meinem Verband, bei dem ich über 28 Jahre Mitglied war.
Slogans wie „Ehrlich nach innen – offensiv nach aussen“ und „Meckern kann jeder“ sind eine Ohrfeige für uns betroffene Soldaten.

Hoffentlich macht Ihr mit der Seite weiter so. Bitte tretet der Politik und dem Verband ordentlich in den Hintern, damit die Vergessenen nicht ganz verdrießen.

Ich unterstütze Euch
Markus K.
StFw a.D

Kommentar von Hptm a.D. Rainer Scholz |

Hallo,

vielen Dank für die Info und die Initiative zum Weitermachen.

Ich bin ebenfalls Betroffener, der eigentlich ab Jan 2016 regulär in Ruhestand gegangen wäre.
Ich bin aber bereits im Aug 2013 nach dem Reformstrukturgesetz gegangen.

Diese Entscheidung hätte ich mir unter den gegebenen Umständen wohl überlegt.

Wie kann ich den am besten Eure Initiative unterstützen ?

Mit kameradschaftlichem Gruß

Rainer Scholz
Hptm a.D.

Kommentar von Martin Brohl |

Hallo liebe Mitstreiter!
Die Verbindungen in unserer gemeinsamen Sache gehen mittlerweile sogar bis Thailand. Ich habe heute eine Nachricht von dort eines sehr engagierten und auch selbst betroffenen Soldaten erhalten, der seine weitere Unterstützung, wie auch in deren Vergangenheit, zugesagt hat.
Das nenne ich ein tolles Netzwerk und weltumspannende Kameradschaft.

M. Brohl

Kommentar von Frank H |

Schockierend,
ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, weil in meinem Fall ein vertraglicher Verzicht auf den Versorgungsausgleich doch noch zustande gekommen ist und wenn ich das jetzt lese dann kann ich nur sagen, es war für mich wie ein sechser im Lotto. Nichts desto trotz verfolge ich Eure Bemühungen, die Ungerechtigkeit zu beseitigen, mit sehr großem Interesse weiter. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe,dann hat der jetzige Wehrbeauftragte nicht zu den Leuten gehört die unbedingt eine Lösung haben wollten. Fakt ist eins diese Reaktion von nichts mehr sagen und tun ist eine bodenlose Frechheit. Für mich steht eins fest ich werde sofort aus dem Bundeswehrverband austreten. Wo immer möglich werde ich im Rahmen von Wehrübungen unsere aktiven Berufssoldaten über diesen Sachverhalt aufklären, damit unsere Kameraden nicht in die selbe Falle tappen und um Ihnen das wahre Gesicht unserer Politik zu zeigen wie mit Soldaten umgegangen wird. Attraktivität sieht in meinen Augen anders aus. Ich wünsche Euch weiterhin viel Kraft und ein glückliches Händchen. Selbstverständlich werde ich Euer Engagement weiter verfolgen und ich werde wann immer möglich diesen Missstand ansprechen und versuchen an der einen oder anderen Schraube zu drehen.

Antwort von Team Versorgungsausgleich für Soldaten, Polizisten & andere

Vielen dank für Ihre Unterstützung................

Weiter so!

Ihr Team der

IG Versorgungsausgleich

Kommentar von Vogel |

Es ist eine absolute Frechheit Struktursoldaten den Versorgungsausgleich noch abzuziehen.
Klar haben wir unsere Pensionierung freiwillig beantragt, aber nur deswegen weil durch die Strukturreform unsere Stellen weggefallen sind. Das ist der Dank der Regierung, dass wir durch die ganze Republik gezogen sind und es dadurch häufig zu einer Scheidung gekommen ist.
Der Klageweg wird vom DBWV nicht unterstützt. Da sollte man sich schon überlegen, ob man da noch Mitglied bleiben soll.

Ich würde gerne klagen für diese Ungerechtigkeit.

Kommentar von Günter Hettfleisch - OStFw a.D. |

Es wird Zeit, dass endlich etwas geschieht!

Kommentar von Andreas Wenk |

Das sieht alles nach Absprache aus... wer soll uns noch helfen ? Der Bundeswehrverband ist damit beschäftigt sich auf die Brust zu klopfen für den Erfolg der eigentlich ein Erfolg solcher Seiten und Kämpfer wie hier in diesem Forum ist und der Anwalt der Soldaten scheint politisch gesteuert zu sein.
Hoffentlich wagt es jemand den Klageweg zu beschreiten, denn offensichtlich sind die Betroffenen Soldaten ein Bauernopfer der Politik. Sollte diesen Struktursoldaten ebenfalls eine Verbesserung beim Versorgungsausgleich gebilligt werden, können vielleicht auch andere Berufsgruppen daraus einen Anspruch einklagen.
Das und nichts anderes ist der Grund warum wir ausgeschlossen wurden.