Aktuelle Nachrichten zum Versorgungsausgleich

Steter Tropfen höhlt den Stein: Petition ist online!

von Team Versorgungsausgleich für Soldaten, Polizisten & andere (Kommentare: 5)

Zur Petition…

„Wer früher geht ist selbst schuld“. Den lapidaren Satz hören viele, die beim neuen Attraktivitätssteigerungsgesetz bei den Verbesserungen im Versorgungsausgleich leer ausgehen.

Die Petition gegen die eklatante Benachteiligung betroffener Kameraden gegenüber anderen ist jetzt endlich online.

Die beschlossenen Erleichterungen gelten NICHT für Soldaten, die nach dem Personalstärkegesetz aus der Bundeswehr ausschieden, auch nicht für den zukünftigen Zeitraum nach dem regulären Zeitpunktes der Zuruhesetzung (obwohl ihnen zugesagt wurde, keine Nachteile aus der vorgezogenen Zurruhesetzung hinnehmen zu müssen).
 
Herr Martin Brohl (Hptm a.D.) sagen wir auf diesem Wege ganz herzlichen Dank. Denn mit seiner Petition griff er die Lücke auf, durch die Tausende herausfallen aus dem Kreise derer, für die diese Verbesserung eigentlich gemacht wurde. Wir berichteten bereits darüber: Quantensprung…
Ziel seiner Petition war die Gleichstellung ALLER betroffenen Soldaten.

Langatmiges Kräfteringen mit dem Petitionsausschuss ging voraus. Jetzt wurde die Petition endlich öffentlich zur Mitzeichnung auf der Seite der Bundesregierung eingestellt.
 
Danke Herr Brohl für Ihren unermüdlichen Einsatz.

 
Nun liegt es an uns, an Euch, an allen durch eine persönliche Mitzeichnung der Petition, unser Unverständnis und Veto öffentlich zu bekunden. Die Hürde ist nicht ohne 50.000 Mitzeichnungen müssen online eingehen. Wir sind guter Hoffnung, denn auch der Bundeswehrverband wirbt prominent auf seiner Seite für die Petition und der VSB unterstützt ebenfalls die Petition in vollem Umfang.

Damit erreichen wir, dass die Politik diese perfide Ungerechtigkeit (erst verschlanken, damit die Ausgeschiedenen nicht mehr von den Verbesserungen profitieren können) überdenkt und Abhilfe schafft.

Wir bitten Euch um Eure Unterstützung, denn wie wir es in der Vergangenheit schon erleben durften:
Gemeinsam sind wir besser. Mit vielen unschlagbar.
 
Daher zeichnet bitte mit (Petition bis zum 5. August) und teilt den Link weiter an Betroffene, Kameraden und Unterstützer, damit unser Begehren für die Gleichstellung aller Betroffenen eine Chance hat und nicht an mangelndem Interesse abschlägig mit einem lapidaren Beisatz abgeschlossen wird. Link zur Petition…


Vielen Dank

Euer Team von der
Interessengemeinschaft Versorgungsausgleich

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Kommentar von Kohlhas |

Ja liebe Leute, ich bin leider kein Soldat oder Polizist. Aber auch kein Richter.
Was ich aus eigener Erfahrung sagen kann. ist folgendes. Richter sind im Fall des Versorgungsausgleichs ja auch ausführendes Organ in einem Scheidungsfall oder besser in vielen Scheidungsfällen die sich jedes Jahr in der BRD ereignen. obwohl diese ja auch im Scheidungsafall selbst vom Versorgungsausgleich betroffene sind.
Nun ich höre von anderen Betroffenen auch mal immer wieder, dass man sich wünchen würde, dass es in Gerichten wieder mehr Scheidungsfälle geben müsste wo man ganz klar auch auf das Schuldprizip setzen könnte. Ich denke erst dann machte ein Paragraf 27 im Versorgungsausgleich auch wirklich etwas Sinn.
Ich selbst habe ja die Erfahrung machen müssen, dass auch meine Scheidung am Verhandlungstag in zunächst in einer viertelstunde in Unkenntniss der Richterin zum Beispiel zu Höhe meiner tatsächlichen Rentenhöhe und um es wegen der Länge der Dinge die ich hier nicht ausführen kann zunächst nach dieser viertelstunde abgebrochen hat und bekannt gab, dass Sie im Anschluss daran zu einer schriftlichen Urteilsfindung kommen werde.
Das ist auch geschehen.
Ganz klar zu meinem Nachteil.
Somit war für mich dieser anderthalb jähre andauernde Kampf um meine Rente, bzw eine mindestens wenigsten teilweise kürzung des Versorgungsausgleichs gegen meine Frau gescheitert.

Ich und viele anderen Betroffene können nur hoffen, dass euer Kampf um änderungen zum Versorgungsausgleichsgesetz irgendwann denn Erfolg hat, denn ihr euch erhofft.
Ja aber auch, dass auch wir normal arbeitenden Bürger oder bereits in Rente lebenden Personen geschieden, von diesen Ergebnissen profitieren können.

Mit freundlichen Gruß

Kommentar von OStFw a.D. Frank Lorenz |

Hallo Kameraden !
Ich habe erst kürzlich wieder festgestellt, dass man mit dem Thema Versorgungausgleich nur seinen Blutdruck in die Höhe treibt. Nach dem 2009 das neue Versorgungsausgleichgesetz in Kraft getreten ist und ich 2010 mit 53 in Pension gegangen bin, wurde mir als einer der ersten der Versorgungsausgleich sofort abgezogen, Pech gehabt !! Dann kam ein neuer kleiner Hoffnungsschimmer, es kommt ein Attraktivitätssteigerungsgesetz, ich habe noch über 3 Jahre bis 61 und meine vor 16 Jahren Geschiedene bekommt noch keine Rente. Erste Info von Bundesfinanzdirektion hörte sich auch ganz gut an, für die nächsten 3 Jahre kann der VA vielleicht ausgesetzt werden, brauchen aber erst das Renteneintrittsalter meiner Geschiedenen von der Rentenversicherung. Und wie immer, die Hoffnung stirbt zuletzt, die Rentenversicherung gewährt meiner Geschiedenen seit April 2015 eine Erwerbsminderungsrente, und wieder Pech gehabt !! Ich kann nur den ebenfalls betroffen Kameraden viel Glück wünschen, ich hatte leider keins.
Mit kameradschaftlichem Gruß

Kommentar von Olaf Tasche |

Es ist ein Unding, dass mir jeden Monat über 450,-Euro genommen werden, obwohl meine Ex das erstemal dieses Geld, mit ihrem Erreichen des Rentenalters empfängt. der Staat behält dadurch fast 50.000 Euro für sich. Es ist nicht einzusehen.

Kommentar von OL a.D. S. Demirkaya |

Ein Soldat schwört treu zu dienen - Treue sollte keine Einbahnstraße sein. Es ist wirklich schrecklich wie die Bevölkerung mit Soldaten im allg. umgeht und noch schrecklicher ist es wie der Dienstherr sie behandelt, oder was für Schwachsinn manchmal aus dem Bundestag kommt. Wir gehören zu den G7 Ländern, behandeln aber unsere Soldaten als würden wir in einer Bananenrepublik leben. Da sind uns andere Länder weit voraus.
Es sollte keine Unterschied machen wie lange jemand gedient hat oder ob er verkürzt hat.

Kommentar von StFw a.D. Veteran Meißner |

Guten Tag!

Volle Gleichstellung jetzt hier und sofort!!!
Berufssoldaten wie für Beamte!! Sofort alle Menschen gleich behandeln!!!
Endlich Schluss mit der Rummeierei!
Was haben wir da bloß, zum Teil, für Bundestagsabgeordnete im Bundestag sitzen???
Soldaten am Ende deren Dienstzeit (nach 36-40 Jahren) nicht deren erdiente Versorgung zu geben. Aber für sich selbst die BtDrucksache 17/12500, vor Arbeitsbeginn in der 18.Legislaturperiode sich zu genehmigen!!!
Ein Unding ist das ganze!
Endlich Schluss mit der Feilscherei!
Versorgungsausgleich abziehen für ALLE ab 65+ .
Aus und Ende !!!
Petition wird mitgezeichnet.

Grüss Gott!