Aktuelle Nachrichten zum Versorgungsausgleich

Erzählt Frau Wagner (GRÜNE) vorsätzlich Blödsinn im Bundestag?

von Team Versorgungsausgleich für Soldaten, Polizisten & andere (Kommentare: 7)

Doris Wagner zum Attraktivitätsgesetz, Bundeswehr
>>> Zum Video klicken >>>

Die erste Lesung im Bundestag machte deutlich, wer das Anliegen vieler betroffener Soldaten unterstützt. So zum Beispiel Dr. Fritz Felgentreu (SPD) und Oswin Veith (CDU). Aber es gibt auch Gegenstimmen:

So postuliert Doris Wagner immer noch, der Steuerzahler würde den Versorgungsausgleich zahlen:
„Künftig soll es mehr Wehrsold geben ‑ schön! ‑, neue Zulagen werden eingeführt ‑ auch schön! ‑, und geschiedene Berufssoldatinnen und ‑soldaten dürfen sich darüber freuen, dass mögliche Rentenabzüge im Rahmen des Versorgungsausgleichs künftig vom Steuerzahler übernommen werden.14 Millionen Euro kostet diese Sonderregelung jährlich. Die Soldatinnen und Soldaten, insbesondere in den unteren Dienstgraden, verdienen schon heute überdurchschnittlich gut, und sie müssen keine Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung zahlen.“

Wir fragen: Bereitet sich Frau Wagner immer so schlecht auf Debatten vor?

14 Mio war die angesetzten Kosten des ersten Entwurfes des Gesetzes im September 2014 mit erzielter Anhebung des Abzugsbeginn auf die allgemeine Altersgrenze für Beamte mit 65 Jahren, nun sind es nur 11 Mio bei Beginn des Abzugs bereits mit mit 60 bis 62 Jahren.

Woher kommen diese Zahlen?

Erinnern wir uns: (Staatlicher Millionengewinn auf Kosten unserer Soldaten)
Im Oktober 2012 sickerten vertrauliche Infos aus dem Haushalt durch und wurden dankeswerter Weise durch den DBwV e.V. veröffentlicht:

Im laufenden Haushalt wurden die Bezüge der zum Versorgungsausgleich verpflichteten Soldaten um ca. 45 Mio EUR gekürzt, jedoch im gleichen Zeitraum nur ca. 33 Mio EUR an Berechtigte ausgezahlt. 12 Mio EUR sackte der Staat ein, ohne dass das Geld der Versorgung der Betroffenen zu Gute kam.

Das sind die ca. 12 Mio EUR, von denen Frau Wagner, meint, der Steuerzahler würde zahlen. Gehts denn noch?

Und, woher zieht sie den Vergleich, dass Soldaten, insbesondere in den unteren Dienstgraden so überdurchschnittlich gut verdienen? Wie ist das mit den häufigen Umzügen, dem Pendeln und der oft fehlenden Möglichkeit, für die Ehefrau nach Umzügen einen guten Arbeitsplatz zu finden?
 
Vergleicht Sie etwa einen Hauptgefreiten mit einem ungelernten Hilfsarbeiter?

Dafür schlägt sie aber vor, Soldaten können bis 65 arbeiten. Wie stellt sie sich das in der Praxis vor? Wird die Bundeswehr dann ein in bewaffnetes Altersheim?
 
Auf die nächsten Aussagen der GRÜNEN bei den nächsten Lesungen im Bundestag sind wir schon sehr gespannt!

 

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Klaus O. |

Hallo,
als auch betroffener Zahler, ca. 700 Euro Versorgungsausgleich, habe ich folgenden Vorschlag:
Im Bewußtsein, nie die Öffentlichkeit geschädigt zu haben und dem Staat treu gedient zu haben (32 Jahre) und bisher, nach der Pensionierung in 2009, mit 42000 Euro in "Vorkasse" getreten zu sein, möchte ich unsere Staatsflagge ändern.
Farben bleiben, auch die Drittelung, jedoch ergänzt durch eine Banane und eine Ananas.
Ich glaube nämlich, dass es noch dreister kaum geht, was sich dieser Staat erlaubt.
In diesem Sinne!

Kommentar von Jörg-Peter Lehmacher |

Hallo,
es ist doch nicht neu, dass sich einige Politiker (aller Parteien) schlecht oder unzureichend vorbereiten, Hauptsache man punktet beim (fast nicht vorhandenen) Publikum.
Das sieht man auch jetzt wieder bei Frau Wagner.

Was sie auch nicht gerafft hat, dass sehr viele Versorgungsausgleichsgelder, die auch zum Überschuss der Rentenkasse führten, in anderen, auch sozialen, Sparten verbraten werden.

Dass Halbwahrheiten oder ähnliches von allen Parteien gebraucht werden, ist aber doch
mehr oder weniger bei den Grünen zu beobachten.

Kommentar von greg |

Hallo,
....zum Versorgungsausgleich, der Deutsche Staat nimmt sich, z.B. bei einem einsatzgeschädigten Soldaten, der aufgrund eines Arbeitsunfalls/Einsatz-Schädigung frühzeitig in den Ruhestand muss, z.T. über Jahrzehnte den Versorgungsausgleich ab,... in meinem Fall insgesamt ca. 60.000 € ........wissentlich, dass dieser nicht der Ehefrau zu Gute kommt und wenn es später zum tragen kommt für die Ex-Ehefrau, dann nur ein Faktor X davon....Danke mein Vaterland...ein Betroffener, bei dem nach jahrelangem Kampf um Grundsätzliches auch noch zusätzlich abgezockt wirst.

Kommentar von F. Hermuth |

Habe die Debatte über das Parlamentsfernsehen mit verfolgt. Ich glaube wir haben mit Herrn Felgentreu und Herrn Veith zwei sehr gute Fürsprecher für die Aufschiebung des Versorgungsausgleichs an der richtigen Stelle. Hoffe nur das es alle betrifft also auch die die nach Personalstärkegesetz und wegen Dienstunfähigkeit vor 54 in den Ruhestand versetzt wurden.
Nun zu Frau Wagner:
Es schockiert mich wie wenig Ahnung Frau Wagner von dieser Materie hat. Es macht mich einfach nur traurig und sehr nachdenklich. Wenn man so in der normalen Arbeitswelt reagiert dann ist man sofort arbeitslos. Wir haben mal gelernt der richtige Mann am richtigen Platz zur richtigen Zeit (Das schließt die Damen natürlich mit ein). Man kann doch erwarten das sich ein Politiker im Vorfeld mit der Rede beschäftigt. Ich denke die Rede wurde von jemanden geschrieben und Frau Wagner hat dies einfach nur abgelesen. Anders kann ich mir dieses Verhalten nicht erklären. Schauen wir mal. Alles wird gut und die Hoffnung stirbt zuletzt.
Heirate oder Heirate nicht Du wirst beides bereuen.

Kommentar von Hennes |

Wenn ein BS mit 55 in Pension geht, greift der Versorgungsausgleich....das eingehaltene Geld sackt Vater Staat ein...denn die berechtigte andere ehemalige Ehehälfte geht meist erst ca. 10 - 12 Jahre später in Rente und bekommt auch dann erst den Ausgleich....gleichzeitig zahlt aber der Steuerzahler den Versorgungsaiusgleichsanteil des betroffenen Soldaten....und das ist gerecht????? Wohl kaum!
Aber das verstehen wohl nicht alle Politiker!

Antwort von Team Versorgungsausgleich für Soldaten, Polizisten & andere

Hallo Hennes! Zahlen tun nur die betroffenen Soldaten, denen der VersAusgl abgezogen wird. Der Steuerzahler ist außen vor.
Ihr Team Versorgungsausgleich-Soldaten.de

Kommentar von R.Genthe |

wenn alle anderen Politker auch so wenig Ahnung haben von dem was sie da reden dann geht der Kahn "Bundesrepublik" wirklich bald unter...

Kommentar von Paddy |

Und wie soll man das verstehen, von wegen zahlen keine Krankenversichertenbeiträge? Die sind alle Privat-Versichert. Meist mit höheren Beiträgen als Erwerbstätige für gewöhnlich.
Überhaupt: es trifft in der Regel schon auf die gesamte Partei "die Grünen" zu, daß diese Blödsinn erzählen. Das ist deren Markenzeichen...