Aktuelle Nachrichten zum Versorgungsausgleich

Deutscher Anwaltverein zeigt Flagge für Soldaten in der Anhörung des Bundestages

von Team Versorgungsausgleich für Soldaten, Polizisten & andere (Kommentare: 2)

Stellungnahme Deutscher Anwaltsverein

Die erste fachliche Stellungnahme im Anhörungsverfahren ist auf der Website des Bundestages eingestellt.

Der Deutsche Anwaltverein, vertreten durch RA Hauß, wird in der Anhörung deutlich machen: Die beabsichtigte Regelung des Artikelgesetzes beseitigt „eine systemwidrige Besserstellung der Versorgungsträger. Dieser hat die Verpflichtung zur Erbringung der vollen Pensionsleistung für den Soldaten ab Erreichen der für ihn geltenden besonderen Altersgrenze übernommen“.

Die Aussetzung der Kürzung bis zur Altersgrenze von 62 sei jedoch nicht nachvollziehbar. Die Regelsaltersgrenze für Beamte (65 +) sei das Maß, frühestens der Zeitpunkt des Rentenbezugs des Ex-Partners.

Jawohl, wieder macht der Deutsche Anwaltverein deutlich, das bisherige System zockt Soldaten ab und missbraucht sie als Melkkuh der Nation zur Rentenfinanzierung.
Leider ist die Ignorierung der personalanpassungsbetroffenen Soldaten noch nicht thematisiert worden. Womöglich ist es dem Anwaltverein gar nicht bewusst, dass tausende Berufssoldaten, die im Zuge der Verschlankung der Bundeswehr vorzeitig nach Hause geschickt wurden, jetzt völlig außen vor bleiben sollen bei den geplanten Regelungen.

Wir fragen da einfach mal nach ;-)

Die vollständige Stellungnahme des Deutschen Anwaltvereins ist hier nachzulesen…

An dieser Stelle nicht zu vergessen - Daumen hoch für die kooperative "Netzüberwachung"-Info an den Deutschen Bundeswehrverband e.V.!

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Kommentar von Harald Buchmann |

Möchte mich aktuell informieren.

Antwort von Team Versorgungsausgleich für Soldaten, Polizisten & andere

Hallo Herr Buchmann,
wir nehmen Sie in unseren Verteiler auf.
 
Beste Grüße

 
Ihr Team Versorgungsausgleich-Soldaten

 

Kommentar von Hartmut Kühl |

Sehr geehrtes Team vom Versorgungsausgleich Soldaten,

das Schreiben von Herrn RA Hauß hat mir mal wieder die ganzen Ungerechtigkeiten vor Augen geführt. Besonders Verwerflich finde ich, dass diejenigen, die schon eine Leistung aus der Rentenversicherung erhalten, LEER ausgehen. Wie ich im Jahr 2013 geschieden worden bin, ist mir vom Deutschen Bundeswehrverband und ebenfalls von meinem Sachbearbeiter bei WBV in Düsseldorf angeraten worden, einen Antrag nach § 35 VersAusglG zu stellen. Jetzt bekomme ich ganze 35 Euro von meinem Versorgungsausgleich, in Höhe von mittlerweile über 700 Euro, abgezogen. Hätte ich damals gewusst, dass es der absolut falsche Weg ist, hätte ich den Antrag niemals gestellt. Im Gegenteil, ich habe noch andere Kameraden dazu ermutigt, es mir gleich zu tun. Fair und gerecht wäre gewesen, wenn man die Möglichkeit der Rückzahlung der erhaltenen Beträge bekommen würde. Herr RA Hauß spricht uns wohl allen aus der Seele. Ich hoffe, dass sich diejenigen, die auf unserer Seite stehen, noch durchsetzen können. Viel Erfolg für die gemeinsame Sache wünschend verbleibe ich mit herzlichen Grüßen
Ihr Hartmut Kühl
P.S. Gerne stelle ich meine sämtliche Unterlagen, falls sie gebraucht werden, zur Verfügung.